Gewässerordnung

Gewässerordnung des ASV Nordhastedt e.V.

1. Angelfischer sind Umweltschützer und zeigen dies in ihrem Verhalten.
Sie nehmen besondere Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt am Gewässer
sowie auf dem gesamten Vereinsgelände.
Das Verhalten aller Vereinsmitglieder untereinander soll durch Kameradschaft bestimmt sein,
sie helfen einander.

2. In den Gewässern des ASV Nordhastedt darf nur fischen,
wer in Besitz eines gültigen Sportfischerpasses des Vereins, eines gültigen Erlaubnisscheines,
eines gültigen Fischereischeines sowie der Sportfischerprüfung ist.
Außerdem haben Vereinsmitglieder ein Fangbuch (Fangblätter) bei sich zu führen.
Fangblätter bilden die unentbehrliche Grundlage der Fangstatistik. Fische, die einer zahlenmäßigen
Fangbegrenzung unterliegen und die auch tatsächlich dem Gewässer entnommen werden,
sind sofort nach dem Fang und der waidgerechten Versorgung in das Fangblatt einzutragen.
Nur aus den abgegebenen ordnungsgemäß geführten Fangblättern kann letztlich eine der Fischhege
und der Gewässerbewirtschaftung dienende Fangstatistik zusammengestellt werden.
Die Fangblätter sind bis spätestens zum 31.12. jeden Angeljahres beim Vorstand abzugeben.
Wer seine Fangblätter nicht abgibt, erhält für das folgende Jahr keine Angelerlaubnis.
Leermeldungen sind erforderlich !

3. Den Anweisungen der Fischereiaufsicht ist Folge zu leisten.
Diese wird vom Vorstand sowie durch von ihm besonders bestellten Mitgliedern wahrgenommen.

4. Im Bereich der Vereinsgewässer in Osterwohld ist das Angeln unter Hochspannungsleitungen
sowie an Steilufern und den ausgewiesenen Schutzzonen verboten!
Wegen der Gefahr durch die teilweise relativ niedrigen Hochspannungsleitungen
ist dort nur eine maximale Angellänge von vier Metern erlaubt.
Aus diesem Grund darf sich in diesem Bereich daher auch nicht mit montierten Angeln
im Gelände bewegt werden, außer mit einer Spinnrute zum Zwecke des Kunstköderangelns,
deren Länge dann jedoch drei Meter nicht überschreiten darf.
Im Mühlenteich ist, besonders in den Sommermonaten, das Angeln unter Rücksichtnahme auf die Bootsfahrer
erlaubt. Der Betrieb der Bootsverleihung darf nicht durch Angler gestört werden.
Das Angeln vom Bootssteg ist grundsätzlich verboten. Der Wanderweg um den Mühlenteich ist freizuhalten,
so dass Wanderer nicht behindert werden.

5. Baden, Campieren und offenes Feuer sind grundsätzlich verboten.

6. Die Gewässer dürfen nicht mit Booten oder sonstigen Untersätzen befahren werden.
Lediglich zum Zwecke notwendiger Arbeitsdienste, kann das Befahren mit einem Boot oder Untersatz
durch den Vorstand genehmigt werden.

7. Für den Bereich der Vereinsgewässer in Osterwohld ist das Parken oder Abstellen von Fahrzeugen
nur auf den hierfür vorgesehenen Flächen (Wirtschaftsplatz am Flasbarg,
Parkplatz an der ehemaligen Bundesstraße gegenüber der Einmündung zum Forellenhof) erlaubt.
Das Befahren des Geländes ist nur in Notfällen erlaubt. Der Vorstand entscheidet auf Antrag über Ausnahmen.
Das Hecktor am Wirtschaftsplatz am Flasbarg ist geschlossen zu halten.
Im Bereich des Mühlenteiches sind die öffentlichen Parkplätze zu benutzen.

8. Die Zu- und Abläufe der Angelgewässer dürfen nicht blockiert werden.

9. Das Eisangeln ist ohne Ausnahme verboten.

10.Alle nach den einschlägigen Bestimmungen nicht erlaubten Fangmethoden,
insbesondere das Fischen mit Reusen, Netzen und Aalschnüren,
sind in den Vereins- und Pachtgewässern verboten.
Ebenfalls ist es verboten fängige Angeln unbeaufsichtigt zu lassen.

11.Der Angelplatz ist stets sauber zu halten und sauber zu verlassen.
Der Angelfischer verschmutzt die Angelstelle nicht!
Auch vorgefundene Verunreinigungen, die er nicht verursacht hat, werden sachgemäß beseitigt.
Darüberhinaus ist im Bereich des Mühlenteiches auf den besonderen Status des Gebietes
als „Landschaftsschutzgebiet“ Rücksicht zu nehmen.

12.Beim Hältern von Fischen in Setzkeschern ist/sind  die Bestimmungen des Fischereirechts zu beachten.

13.Die Bestimmungen des Tier- und Naturschutzrechtes sind einzuhalten.
Besonderen Schutz genießt in Osterwohld das Biotop um die ehemaligen Köderfischteiche
(„Volker Severin Teiche“). In diesen Teichen darf auch grundsätzlich nicht geangelt werden.

14.Das Angeln mit lebenden Köderfischen ist grundsätzlich verboten.

15.Von den Vereinsmitgliedern dürfen grundsätzlich keine Fische in die Gewässer eingebracht werden.
( Dazu zählen auch nicht verbrauchte, mitgebrachte Köderfische.)

16.Das Nachtangeln ist nur für Vereinsmitglieder gestattet.
Die besonderen Bestimmungen für jugendliche Mitglieder sind von diesen hierbei zudem zu beachten.

17.Es gelten folgende Mindestmaße:
Aal:           45 cm
Hecht:       50 cm
Karpfen:     40 cm
Schleie:     30 cm
Zander:      45 cm
Forelle:      30 cm
Weißfisch und Barsch: Ohne Maß
Pro Angeltag dürfen maximal zwei Karpfen, Hechte und Zander sowie drei Schleie,
die jeweils waidgerecht abgetötet wurden, mitgenommen werden.

18.Untermaßig gefangene Fische sind umgehend schonend, damit weder Schuppen herausgerissen werden,
noch die Schleimschicht der Oberhaut beschädigt wird, in den Teich, aus dem sie gefangen wurden,
zurückzusetzen, außer wenn es sich um Weißfische handelt, die als Köderfische Verwendung finden sollen.

19.Folgende Schonzeiten sind zu beachten:
Friedfische vom 01. Januar bis einschießlich 31.März jeden Jahres
Raubfische vom 01. Januar bis einschließlich 30.April jeden Jahres

20.Das Kunstköderangeln ist unter Rücksichtnahme auf andere angelnde Kameraden
ab dem 01. Oktober jeden Jahres erlaubt.
In Teich 4 in Osterwohld ist das Angeln mit Kunstködern das ganze Jahr über verboten.

21.Erlaubt sind drei, ständig unter Aufsicht stehende Handangeln mit einem Haken.
Beim Fang von Cypriniden sind ausschließlich Einzelhaken zu verwenden.

22.Das Anfüttern ist nur zum Zwecke der Ausübung aktiver Angelei erlaubt.
Beim Anfüttern ist die maximale Futtermenge pro Angeltag auf 1Liter beschränkt.
Das Anfüttern ohne die Absicht aktiv zu Angeln (Vorfüttern)
zum Anlegen einer Futterstelle ist verboten und wird nach § 24 dieser
Gewässerordnung geahndet!

23.Besondere Ereignisse ( z. B. Fischsterben, Fischkrankheiten, Fischwilderei etc.)
sind unverzüglich dem Vereinsvorstand anzuzeigen.

24.Wer gegen die o. a. Bestimmungen der Gewässerordnung verstößt,
muß mit der zeitweiligen Entziehung der Angelerlaubnis,
der Zahlung einer Geldbuße oder der Erteilung eines Verweises gemäß § 9 der Vereinssatzung rechnen.

Nordhastedt, den 07.Januar 2013
im Original gezeichnet( 1. Vorsitzender )